Hallöchen an alle, 

heute beschäftigen wir uns mal mit dem Thema androgenetischer Haarausfall.

Leider gehöre ich, wie auch viele viele andere Frauen zu den Personen, die darunter leiden. Bei Männer und Frauen gibt es hier Unterschiede. Schuld an bei dem ist in jedem Fall das Androgen.

Bei Frauen trifft häufig das Ludwig Schema zu. Dabei wird das Haar am Haaransatz nach hinten dem Scheitel entlang immer dünner und breitet sich zu den Seiten aus.

Das Problem was sich hierbei ergibt ist, das ausgefallene Haare mit Haarfollikel nicht wieder nach wachsen können. Das heißt, je früher es erkannt wird, desto besser ist das ganze behandelbar. 

In meinem Fall bemerkte ich Oktober 2008 den Haarausfall…es hat eine Weile gedauert, bis ich mich intensiver damit beschäftigte, denn ich hatte gelesen das dies in den Herbst/Wintermonaten durchaus vor käme und normal sei. 

Als es bis Ende Februar  2009 immer schlimmer wurde, suchte ich einen Hautarzt auf…doch statt mir zu helfen, bekam ich nur als Antwort : „Das kommt schon mal vor, vielleicht durch Stress, vielleicht falsche Ernährung ect. aber da kann man „eh nicht viel“ machen, also von daher….“

Auf der panischen Suche was mir helfen könnte ( kein Biotin hat geholfen…im Gegenteil, Fingernägel wurde umso weicher, und ich bekam Akne) stoß ich auf die Priorin – werbung. Ich kaufte mir das Produkt  und las mir in aller Ruhe die Beschreibung durch….. 3 Kapseln am Tag, mindestens ein halbes Jahr lang, erst dann sieht man Erfolg und man könnte auf 1 Kapsel am Tag umsteigen. ……

Gesagt, getan….und TATSACHE nach 3 Monaten gingen die Haare wesentlich weniger aus und nach ca. 5 Monaten bemerkte ich die ersten Flaumhärchen am Stirnansatz. Ich war total froh darüber und konnte es gar nicht glauben. 

Priorin wird wie eine Art „Kur“ verkauft. Nach ca. 1 Jahr dachte ich mir, es halt sich alles reguliert, alles ist gut und setzte die Kapseln ab…… was ein großer Fehler war.
Die Haare fingen wieder an aus zu gehen….ich kaufte also wieder Priorin….doch leider dauerte es wieder ca. 5 Monate bis sich das ganze regulierte und der Haarausfall wieder gestoppt wurde.

Diesmal nahm ich 1/2  Jahr 3 Kapseln am Tag und dann wie in der Packungsbeilage 1 Kapsel zur Aufrechterhaltung. Gegen Ende 2011 benötigte ich eine neue Packung und ging in die Apotheke…die gute Frau erklärte mir, das sie keine da hätten und ich lieber mal Pantovigar ausprobieren sollte, das wäre das gleiche, aber verbessert UND es wäre sogar „bewiesen“ das es hilft, nicht so wie bei Priorin …hmmm. gut….gekauft.

Leider bekam ich nach 1 Woche furchtbar schlechte Haut ( Akne) ich las in der Beschreibung, das Biotin enthalten sei. Auch bemerkte ich das das Haar wieder anfing auszugehen, wobei es doch unter Priorin alles funktionierte. Packung verstaut und in einem Drogeriemarkt ( !) Priorin entdeckt…wieder ging das ganze von vorne los. Diesmal würde ich aber dabei bleiben……

Das einzigste was ich noch ergänzen muss….1 Kapsel am Tag zur Erhaltung hilft bei mir nichts. Es MÜSSEN leider  3 am Tag sein. 

Das ganze half bis jetzt soweit ganz gut. Bis ich vor ca. 3 Wochen feststellte, das doch wieder vermehrt Haare ausgehen. Ich verstand die Welt nicht mehr.  Nun habe ich mich wieder ein wenig schlau gemacht und erfahren, das Priorin zwar den Haarausfall stoppen kann, aber das Haar durchaus dünner macht. Und das stimmt leider. Hat man gesundes Haar und möchte lediglich mal eine Kur damit machen, ist das ganze kein Problem. Nimmt man es aber regelmäßig so wie ich, wird das Haar zunehmends dünner. Nun weiß ich das man zusätzlich noch viele andere Sachen beachten muss.

Viele haben schon mal von DHT gehört. Auch in der Werbung wird dies im Zusammenhang mit Haarausfall häufig genannt. 

DHT ( Dihydrotestosteron) ist Testosteron das sich auf der Kopfhaut zu seiner aktiven Form entwickelt. Aufzuhalten wäre dies mit Östrogenhaltigen Haarwassern oder Tinkturen. Da ich aber seit über 8 Jahren die Antibabypille ( im übrigen sei es gesagt es war die Diane35 ! ) nicht mehr wegen Thrombose in beiden Beinen, nehmen darf, greife ich auf diese Methode besser nicht zurück.
Und hier oute ich mich nun mal um Euch das zu zeigen….hier auf dem ersten Foto sind die Haare schon am wachsen ( nach 5 Monaten Wartezeit..). Wie ihr seht – an den kleinen dünnen Härchen rechts am Haaransatz.

 ca. 7 Monate später …auch am Scheitel wird es „etwas“ mehr….der Haarausfall an sich ist komplett nach 6 Monaten gestoppt.

In ca. 3-4 Monaten werde ich update Fotos posten !




1. Vitamine

Und damit sind natürlich nicht Tausend Vitaminkapseln gemeint. Meine persönliche Vitamindosis besteht zum einen aus den 3 Priorinkapseln am Tag, weil sie einfach verhindern das zuviele ausgehen. Zusätzliche Vitamine stecken naütlich in Obst und Gemüse…doch sind wir mal ehrlich…wer ist am Tag 2 Bananen, 1 Apfel, Erdbeeren oder dergleichen. Das geht überhaupt nicht. Da man in einem „Smoothie“ sehr gut alles kombinieren kann, schmeiße ich einfach ein, zwei Handvoll Obst in den Mixer und mixe dies einfach durch – evtl. mit etwas Orangen oder Apfelsaft ( nur 100 % Direktsaft! )  Und im Winter klappt dies auch gut mit eingefrorenem Obst ! Auch Müsli enthält wertvolle Vitamine und Ballaststoffe.

2. das richtige Shampoo !

Nach langer Suche und ständigem Wechsel bin ich nun bei 2 Shampoos hängen geblieben und werde vorerst auch dabei bleiben, weil ich sehr zufrieden bin.
Zum einen ist es von Swiss o Par das Teebaumölshampoo. Keine Angst das macht das Haar nicht ölig ! Es pflegt das Haar, erfrischt die Kopfhaut, beseitigt auf dauer sogar gereizte und schuppige Kopfhaut oder Flechten. Man fühlt sich danach wohl, das Haar duftet gut und man fühlt sich einfach gepflegt.
Das zweite ist von Plantur, Plantur 21. Dies ist geeignet für coloriertes Haar. Alternativ gibt es auch Plantur 39 das man ab ca. 30 Jahren nehmen sollte, falls man bemerkt das das Haar dünner wird. Beide Shampoos enthalten konentriertes Koffein, welches die Haarfollikel anregen soll ungehindert zu wachsen. Ich finde das es wirkt ! Kleines update: bei mir hat lediglich das Plantur 21 geholfen . Vorallem das Haar ist viel schneller gewachsen. 39 dagegen – wenig bis keinen Erfolg.

3. zusätzlich Haarwasser

Haarwasser gibt es viele, hier muss man testen. Bei Problemkopfhaut ist zu Melissen oder Kräuterwasser zu raten. Wegen dem Haarausfall habe ich natürlich auch ein Koffeinhaarwasser gewählt. Und zwar von Schwarzkopf Aktiv Anti-Haarausfall-Tonikum Activ-F. Man muss es Morgens und Abends aufbringen. Kann auch nach dem Haarewaschen einmassiert werden.

4. die richtige Bürste !

Auch ein ganz wichtiges Thema. Viele behaupten ja, man soll nasses Haar nicht bürsten oder überhaupt kämmen….das das bei langem Haar unmöglich ist, ist uns allen klar…wie würden wir denn da aussehen wenn wir die haare lediglich leicht trocken drücken mit dem Handtuch und dann fönen …Struwwelpeter sag ich nur… ! 
Keine Frage…es MUSS gebürstet werden.. Aber….natürlich braucht man dazu eine Bürste die nicht rupft…gerne haben wir langhaarigen ja Knoten im Haar. Und dafür habe ich eine Wunderwaffe entdeckt, die ich nun schon 1 Jahr benutze. Und zwar nennt diese sich “ Tangle Teezer„. Das ist eine schön ergonomisch geformte Bürste zum leichten entwirren der Haare. Die Bosten sind hierbei unterschiedlich lang. Ein absolutes MUSS bei nassen Haaren – aber auch im trockenen Zustand prima anwendbar.

Zu bekommen u.a. HIER KLICK. in vielen tollen Farben. Und schaut Euch auch mal die anderen Produkte an, mittlerweise hat Tangle Teezer noch 2-3 andere gleichwertige Bürsten zum entknoten erfunden ( z.b. extra für lockiges Haar ect.)

5. Nicht zu oft waschen

Wenn möglich, sollte das Haar nicht zu oft gewaschen werden. Ich weiß, das ist schwierig, aber man sollte sich langsam heran tasten. Zum Beispiel einen Tag die Haare waschen und den nächsten einfach wenn es nicht richtig sitzt, hochstecken oder als Pferdeschwanz zusammen binden. Wenn ihr an einem Wochenenden nicht unbedingt fort müsst…versucht es von Freitag bis Montagmorgens nicht zu waschen. Das Fett der Haare am Kopfansatz verteilt sich so mit jedem bürsten direkt in die Spitzen, welche dadurch natürlich gepflegt werden. Habt ihr eher trockenes Haar lest bei Punkt 6. weiter.

6. Pflegt Eure Haare nicht nur mit Kuren

Kuren, Masken, Pflegeschaum,Spülungen…..das ganze ist gut in Maßen. Man kann es mit der Pflege auch übertreiben und das Haar sieht eher kaputter aus als gepflegter.

Es gibt viele Menschen die auf die Pflege von Olivenöl wert legen. Empfohlen wird, daß Haar damit einzumassieren und nach ca. 2 Stunden wieder auszuwaschen.

Mir persönlich bringt das absolut nichts! Im Gegenteil, ich habe das Gefühl das Haar wird total strohig,riecht nicht gut,wird schmierig und fettig, egal wie sehr ich das ganze wieder auswasche.

Ich habe etwas VIEL besseres entdeckt. Und zwar ganz simples, einfaches Kokosnussöl ! Kauft nicht das teuere mit Parfüm und anderen Zusatzstoffen. Kauft das ganz normale Kokosnussöl in einer Plastikdose in dem Thailaden Eures vertrauens! Handelsübliche Kokosnussöl, welches zum backen, kochen ect. verwendet werden kann. Hier ist zwischen raffiniert und unraffiniert zu unterscheiden. Unraffiniert bedeutet Geschmack und Geruch sind im Originalzustand vorhanden. Üblich sind hierzulande raffinierte Öle wie z.b. Palmin ist reines Kokosöl….damit aber unser Schnitzel nicht nach Kokosöl schmeckt und riecht, wird es raffiniert…die Substanz ist dieselbe, lediglich wird es anders verarbeitet, so das das reine Öl übrig bleibt, jedoch ohne Geschmack oder Geruch. Für das Haare ist es folglich egal was ihr nehmt….das ist dann reine „Geschmacksache“ ob ihr nach Kokosnussöl duftende Haare haben wollt…..ich persönlich brauche dies nicht, auch sieht raffiniertes Öl etwas ansprechender aus, da weiß…unraffiniertes hat einen gelben Stich.

Thailänderinnen haben nicht umsonst so schönes strahlendes Haar…sie essen täglich Kokosnussöl, braten und backen damit und pflegen damit Haar und Haut.
Dies ist mein Öl —> gebt bei Ebay einfach KTC Cocosöl  ein…jenes in einem Plastikbottig. Wenn ihr mit einem Teelöffel etwas herauskratzt, schmilzt es sofort in Euren Händen und ihr könnt Eure Haare damit einreiben….im Sommer ist dies kein Problem…es wird kontinuierlich flüssig sein ;). Keine Angst, es wird nicht schlecht, wenn es zwischen hart und fest abwechselt ! Im Winter könnt ihr auch alternativ etwas in ein Schüsselchen kratzen und kurz in der Mikrowelle schmelzen. Macht dies bitte auf dem gesamten Kopf – soll heißen Haare UND Kopfhaut ! Es ist ein nicht rückfettendes Fett, also es pflegt die Kopfhaut selbst wenn sie gereizt ist. Bindet es hoch , Tuch oder Handtuch unterlegen und lasst es über Nacht einwirken – nächsten Tag waschen. VOILA. 

UND was auch GANZ wichtig und absolut UNGLAUBLICH ist…es reduziert immense SPLISS ! Ich weiß, das klingt unglaublich, aber ich hatte IMMER sehr viel Spliss und vor allem schon ziemlich nach oben gefressen. Nach ca. 5 Anwendungen musste ich nach Spliss überhaupt suchen ! Das ist kein Scherz! Testet es selbst. Das ist für mich ein absolutes Wunder, denn bis jetzt hat KEIN Produkt, das ich JE getestet habe, meinem Spliss reduziert….och nicht mal nach dem Haareschneiden um Spliss fern zu halte, hat je ein Produkt gehalten, was es verspricht. Und das ist absolutes reines, natürlich simples Kokosöl und es ist wie ein Wunder !!!

7. Haare nicht zu oft Hochbinden

Haare können manchmal stöhrend oder lässtig sein. Beim Sport oder arbeiten oder kochen.
Gerne machen wir uns dann einen Dutt oder Pferdeschwanz. Man sollte aber darauf achten es nicht zu oft zu machen, da die Haare mehr oder weniger geknickt werden. Desweiteren nimm am besten Haargummis, die kein Metallstückchen enthalten, das schädigt die Haare ausserdem. Toll sind  gedrillerte“ Hairrings“ (  KLICK ).

8. Entsäuern/entgiften

Entsäuren  tut allgemein dem Körper gut. Dies geht mit Basischem Badezusatz, Pulver zum einnehmen, Duschgels oder basische Shampoos. Es regelt den PH Wert und hilft Schlacke abzubauen. Entgiften kann man mit Detox Kuren. Z.b. als Tee, Kapseln oder chinesiche Fußpflaster. Ich persönlich mache einmal im Jahr eine Kur mit 100 Pflaster – also 100 Tage jede Nacht an beiden Fußsohlen angebracht. z..b. wie ich von Bionwell ( Ebay) Bambus Detox Vitalpflaster. 

9. Kopfmassage

Kopfmassagen regen die Durchblutung an fördern den Haarwuchs….nicht immer möchte man sich selbst den Kopf massieren…nicht immer möchte MANN das ebenfalls ;). Deswegen tut dies einfach mit einer Bürste beim kämmen. Die Bürste sollte kleine Köpfchen haben – keine Stahlstacheln. Empfohlen werden auch Bürsten mit Schweineborsten. Sie sollen das Haar pflegen, Fette bis in die Spitzen verteilen und die Kopfhaut in Schwung bringen. Ich persönlich bin damit nicht zurecht gekommen, ich bekam wegen meiner empfindlichen Kopfhaut kleine Pickelchen …für die Haare an sich war es denk ich gut. Ihr könnt auch beim fönen den Diffuser etwas länger um den Kopf kreisen lassen, so wird die Durchblutung auch angeregt.


10. Stress abbauen

Leichter gesagt als getan.Letztendlich kann man Stress nicht einfach abschalten, vor allem wenn  alles auf einmal auf einen herein prasselt. Trotzdem sollte man versuchen die Gedanken frei zu machen und nicht nur über den Haarausfall nach denken oder sich Sorgen machen, sondern sich vorstellen in 1 Jahr wieder tolles super schönes Haar zu haben….POSITIV denken sozusagen :).

So, ich hoffe ich konnte Euch mit meiner Story etwas weiter helfen….ich werde ab und an update Foto hinzufügen.

Viel Erfolg und TOI TOI TOI   😉 !
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2 Comments

  1. Hallo,
    vielen Dank für die Erläuterungen. Habe ähnliche Probleme und werde deine Tipps mal ausprobieren. Ich persönlich habe das Olivenöl gut vertragen, aber jeder hat eine andere Ausgangslage…
    Herzliche Grüße
    Andrea P.

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